Roman teilt seine Lebensgeschichte, beginnend mit seiner behüteten Kindheit als Einzelkind einer alleinerziehenden Mutter in Berlin. Trotz des Fehlens seines Vaters, den er als "Urlaubsunfall" bezeichnet, wuchs er in einem liebevollen Umfeld auf. Seine frühe Kindheit war geprägt von Umzügen innerhalb Berlins, bis seine Familie nach Velten zog, was einen Wendepunkt darstellte. Diese Veränderung führte ihn weg von seinem sozialen Umfeld und Sport, hin zu einem isolierten Leben, geprägt von Fernsehen und Videospielen.
Schon früh in der Grundschule entdeckte Roman seine Leidenschaft für Sport und begann, sich für geschäftliche Unternehmungen zu interessieren, was seine natürliche Neigung zu Unternehmertum und Selbstständigkeit unterstrich. Während seiner Schulzeit entwickelte er ein Interesse am Kiffen, was durch die Entdeckung seines Onkels, der Marihuana konsumierte, ausgelöst wurde. Romans Entscheidung zu kiffen, wurde durch den Wunsch nach Entspannung und Flucht vor familiären Spannungen motiviert.
Der Umzug nach Velten markierte einen signifikanten Einschnitt in Romans Leben. Er fühlte sich entwurzelt und isoliert, was durch die fehlende Integration in das neue soziale Umfeld noch verstärkt wurde. Die Begegnung mit einer Gruppe von Neonazis, die er ablehnte, war prägend. Stattdessen fand er Anschluss an eine Gruppe kiffender Jugendlicher, was den Beginn einer intensiveren Phase des Rauchens und Konsumierens markierte.
Romans Geschichte ist geprägt von der Suche nach Zugehörigkeit und der Bewältigung der Herausforderungen des Aufwachsens ohne Vaterfigur. Trotz der Schwierigkeiten und der Konfrontation mit potenziell gefährlichen Einflüssen gelang es ihm, seinen Weg zu finden, wobei der Sport und die spätere Offenheit gegenüber neuen Freundschaften ihm halfen, seine Identität zu formen.





