In der heutigen Folge von "Sucht und Ordnung" spricht Roman mit seinem Freund Faysi über dessen Kampf gegen Alkoholmissbrauch. Faysi, 27 Jahre alt und Gastronom, hatte bereits in einer früheren Folge über seine Erfahrungen mit Alkohol, Tabak und Kokain gesprochen. Seitdem hat sich viel getan: Mit dem Ende seiner Selbstständigkeit im Januar hat Faysi einen positiven Wendepunkt erreicht und begann, seinen Alkoholkonsum zu reduzieren. Er beschreibt, wie der Alkoholmissbrauch ihn beim Einschlafen beeinflusste und wie der Konsum von Gras als Ersatz diente. Faysis Therapie spielt eine zentrale Rolle in seinem Prozess der Abstinenz, und er betont die Wichtigkeit, aktiv an der Überwindung seiner Sucht zu arbeiten.
Er gibt Einblick in die Herausforderungen, denen er sich im Laufe seiner Therapie gestellt hat, und wie die Anpassung der Therapiemethoden ihm geholfen hat, besser mit seinem Suchtverhalten umzugehen. Ein kritischer Moment war sein Rückschlag, der durch Überarbeitung und Nichtbeachtung von Warnsignalen ausgelöst wurde. Faysi reflektiert über die Bedeutung von Selbstfürsorge und das Setzen von Grenzen als Teil seiner Erholung. Trotz der Rückschläge bleibt Faysi optimistisch und plant, weiterhin an seinen Zielen zu arbeiten, darunter die Stärkung der Beziehungen zu seiner Familie und Freunden.
Romans Unterstützung und Faysis eigene Erkenntnisse bieten wertvolle Einblicke in die Komplexität der Suchterholung. Beide betonen die Wichtigkeit von Empathie und Verständnis im Umgang mit Suchterkrankungen, sowohl für Betroffene als auch deren Umfeld. Faysis Geschichte ist ein berührendes Beispiel für die Höhen und Tiefen auf dem Weg zur Genesung und die Bedeutung von Ausdauer und Hoffnung.





