In der aktuellen Folge von "Sucht und Ordnung" begrüßt Roman den Gast Dominik Forster, einen Autor, ehemaligen Gefängnisinsassen und Ex-Drogenabhängigen, der heute mit seinem Programm "Flashback" in deutschen Schulen Präventionsarbeit leistet. Dominik teilt seine persönliche Geschichte, die bereits in seiner Jugend mit Drogenkonsum begann, nachdem er auf eine neue Schule kam und Mobbing erlebte. Ein schwerer Unfall in seiner Kindheit und die daraus resultierenden Herausforderungen führten dazu, dass er in der Schule zurückfiel und schließlich auf der Hauptschule landete, wo er zum Opfer von Mobbing wurde.
Dominiks Weg in die Drogenabhängigkeit begann mit Alkohol und erstreckte sich schnell auf eine Vielzahl anderer Drogen, darunter Speed, LSD und Ecstasy. Seine Sucht eskalierte so weit, dass er im Alter von 21 Jahren im Jugendgefängnis landete. Dominik beschreibt die harten Bedingungen im Gefängnis und wie er mit Mobbing, Gewalt und psychischen Folgen zu kämpfen hatte, was zu einer posttraumatischen Belastungsstörung führte.
Trotz der Herausforderungen fand Dominik einen Weg aus der Sucht und widmet sich nun der Präventionsarbeit, um Jugendlichen die Gefahren von Drogen näherzubringen. Er betont die Bedeutung der Selbstwahrnehmung und der Vermeidung von Situationen, die zu Drogenkonsum führen können. Dominik teilt auch seine Sichtweise auf das sogenannte "Raketenprinzip" der Sucht und wie wichtig es ist, die eigene Lebensfreude ohne Drogen zu finden.
Dominiks Geschichte ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie es möglich ist, sich von den Fesseln der Sucht zu befreien und ein sinnvolles Leben zu führen. Er hinterlässt die Botschaft, dass das intensivste High das Leben selbst ist, wenn man es schafft, Freude darin zu finden.





