In der heutigen Folge von "Sucht und Ordnung" spricht Roman mit Mot, einem 28-jährigen Crystal Meth-Konsumenten aus Thüringen. Mot teilt seine Erfahrungen, die mit Zigarettenrauchen im Alter von 10 Jahren begannen und sich über Cannabis, Alkohol, Pilze bis hin zu Crystal Meth und anderen Chemikalien erstreckten. Seine Neugier und der Einfluss seines Umfelds führten ihn auf diesen Weg.
Mot beschreibt, wie er mit 16 Jahren durch einen Musikerkollegen zum ersten Mal Crystal Meth ausprobierte und wie dieses Erlebnis ihn beeindruckte. Er gibt auch einen Einblick in die Preise für Crystal Meth in seiner Region und die leichte Verfügbarkeit durch die Nähe zu Tschechien. Trotz seiner Erfahrungen mit Kokain betont Mot den gravierenden Unterschied in der Wirkung zwischen Kokain und Crystal Meth, insbesondere hinsichtlich der Dauer der Wachheit.
Nach Tagen des kontinuierlichen Konsums und Musikmachens berichtet Mot von Halluzinationen und psychischen Folgen, die der Schlafentzug mit sich brachte. Er spricht offen über weitere Süchte neben den Drogen, wie seine Vorliebe für guten Sex und Süßigkeiten, und seine derzeitige Konzentration auf den Konsum von Alkohol und Cannabis, während er versucht, die Finger von härteren Drogen zu lassen.
Mot äußert sich skeptisch über die Möglichkeit, für immer abstinent zu sein, und kritisiert den gesellschaftlichen Druck, der oft zum Drogenkonsum führt. Er reflektiert über die zwischenmenschlichen und gesundheitlichen Schäden, die sein Drogenkonsum verursacht hat, einschließlich einer möglichen durch Crystal Meth verursachten Psychose.
Abschließend teilt Mot die Einsicht, dass man sich der Konsequenzen seines Handelns bewusst sein sollte, und ermutigt die Zuhörer, das zu tun, was sie glücklich macht, solange sie die möglichen Folgen bedenken.





